Die Lizenzkosten steigen immer weiter - wie können Sie diese vermeiden?
Von Uwe Franke
- Copilot Chat
- Verbesserte Sicherheit
- Mehr IT-Tools
wird weiter ausgebaut und tief in Office-Apps integriert, inklusive Kalender- und Posteingangsverständnis sowie Agentenfunktionen.
Erweiterte E-Mail-Schutzfunktionen werden in Office 365 E3/Microsoft 365 E3 integriert; mehr URL-Schutz auch für E1 und Business-Tarife.
Zusätzliche Intune-Funktionen für Endpunktmanagement (z. B. Remote Help, Advanced Analytics) kommen in E3/E5.
- Security Copilot
wird in die Arbeitsabläufe von Security-Teams eingebettet und für alle Microsoft 365 E5-Kunden verfügbar.
Copilot Chat
- Die meisten arbeiten nur mit Grundfunktionen wie:
- einfache Formeln (SUMME, WENN, VERKETTEN …)
- Sortieren/Filtern
- einfache Formatierungen
- grundlegende Diagramme
Verbesserte Sicherheit
Mehr IT-Tools
In Euro Ländern waren das +11%.
→ Seitdem wurde kein Preis reduziert!
- Teams Phone + 5%
- Power BI Pro und Power BI Premium + 40%




Teams Room Standard gibt es nicht mehr - der Kunde muss Teams Room Pro erwerben (mehr Funktionen) - auch wenn diese nicht benötigt werden.

Prognose für Juli 2026
Softwarekosten lassen sich auf mehreren Ebenen wirksam reduzieren – organisatorisch, vertraglich und technisch.
1. Transparenz schaffen (Basis für alles)
- Zentrale Übersicht über eingesetzte Software, Lizenzen und Nutzer
- Regelmäßige Auswertungen (z. B. mit SAM-Tools wie Snow)
- Abgleich von gekauften vs. tatsächlich genutzten Lizenzen
2. Überlizenzierung vermeiden
- Ungenutzte oder selten genutzte Lizenzen identifizieren und abbauen
- Downgrade auf günstigere Editionen (z. B. von E5 auf E3, wo möglich)
- Rollenbasierte Lizenzierung statt „One size fits all“
3. Kontinuierliches Lizenzmanagement etablieren
- Regelmäßige Reviews statt punktueller Aktionen vor Vertragsende
- Frühzeitige Vorbereitung auf Verlängerungen
- Laufende Compliance-Prüfung zur Vermeidung von Nachzahlungen
4. Verträge und Konditionen aktiv verhandeln
- Volumen bündeln und strategisch verhandeln
- Zusatzprodukte kritisch hinterfragen
- Laufzeiten, Zahlungsmodelle und Rabattstaffeln optimieren
- Vergleich von Herstellerangeboten und Alternativen
5. Lifecycle-Management verbessern
- Automatisiertes On-/Offboarding (Lizenz zuweisen und entziehen)
- Lizenzen bei Mitarbeiterwechsel oder Austritt sofort zurückholen
- Temporäre Lizenzen für Projekte statt Dauerlizenzen
6. Alternativen und Standardisierung prüfen
- Open-Source- oder günstigere Alternativprodukte evaluieren
- Applikationslandschaft vereinheitlichen
- Schatten-IT reduzieren
7. Outsourcing & Experten-Know-how nutzen
- Externe Lizenzexperten für komplexe Hersteller (z. B. Microsoft, Oracle)
- Reduktion interner Aufwände und Fehlentscheidungen
- Planbare Kosten statt unerwarteter Nachzahlungen
Kurz gesagt:
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